Das Plönlein
Das Plönlein

Rothenburg ob der Tauber

Wer möchte nicht gerne wissen wie im Mittelalter gelebt wurde? Für alle jene Interessierten ist Rothenburg ob der Tauber bestimmt einen Besuch wert. Rothenburg ob der Tauber ist eine Kleinstadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Bis 1803 war sie eine Reichsstadt und ist heute mit ihrer weitgehend sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt eine weltbekannte Touristenattraktion. Die mittelalterliche Kleinstadt liegt direkt an der Tauber entlang der Romantikstraße. Die Eindrücke sind überwältigend, gedanklich wurden wir buchstäblich um 500 Jahre zurückversetzt. Die regionalen, kulinarischen Köstlichkeiten, wie beispielsweise das Schäufele oder das gschmackige Bierbratl, dürfen am Speiseplan natürlich nicht fehlen. Neben den zahlreichen, geschichtlichen Gebäuden, der alten Stadtmauer, den Kirchen und historischen Geschäften, der alten Schmiede, dem Plönlein, ist das Kriminalmuseum und das Reichsstadtmuseum sehenswert.

Tipp zum Schäufele-Essen: Gasthof Goldener Greifen Link: www.gasthof-greifen-rothenburg.de

 

Der großzügig angelegte, vollversorgte Stellplatz für Wohnmobile direkt an der Bensenstraße ist kaum fünf Minuten vom südlichen Stadttor entfernt und empfehlenswert. Tipp: Wer Glück hat und sich etwas umsieht, hat auch noch Gratis-Strom, da an den meisten Stromsäulen noch Guthaben vorhanden sind.

 

Dinkelsbühl

Drei Tage später zogen wir weiter, entlang der Romantik Straße nach Dinkelsbühl. Die kleine Ortschaft ist eine ehemalige Reichsstadt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Dinkelsbühl ist aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes auf alle Fälle einen Besuch wert.

 

Der Stellplatz und der blitzsaubere, ganzjährig geöffnete Campingplatz liegen gut 2 km außerhalb des Stadtzentrums. Vorsicht! im ECC Campingführer sind falsche Koordinaten angegeben, man landet buchstäblich auf einem alten Bauernhof. Der Besitzer kennt das Problem und zeigt den richtigen Weg. Hinweis für die Stadt Besichtigung, der gebührenfreie Parkplatz P3 alte Promenade, welcher auch für Wohnmobile geeignet ist, befindet sich oberhalb von Dinkelsbühl und das Zentrum ist über die alte Stadtmauer in sieben Minuten erreichbar.

zugeeist
zugeeist

Bad Wörishofen

Nach zwei Tagen entschlossen wir weiter zu ziehen; fuhren bei 19° und strahlendem Sonnenschein über Sulzenmoos bei München, ein Besuch bei den Campingausstattern Glück und Berger darf natürlich nicht fehlen, in die Therme nach Bad Wörishofen. Bad Wörishofen ist ein Kneippkurort und die größte Stadt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu. Sebastian Kneipp wirkte in Bad Wörishofen als Pfarrer und verbreitete von hier aus seine Erkenntnis von der heilenden Kraft des Wassers, der Grundlage der Kneipp-Kur. Bei dieser Gelegenheit testeten wir unfreiwillig zugleich die Wintertauglichkeit unseres WOMOs. Wir hatten einen heftigen Schneesturm mit einem Temperatursturz in der Nacht. Die Gasheizung hielt was sie versprach, kuschelige 23° auf Stellung 3 waren kein Problem! Von da ab hieß unser WOMO nun KUMO (Kuschelmobil). Übrigens, das Ducato Cover von Fiama für unser Fahrerhaus leistete während des gesamten Urlaubs gute Dienste, die Innenscheiben hatten nie Kondenswasser! Auf Heizungsstellung "1" sank Dank der guten Isolierung die nächtliche Temperatur in Inneren auf 17° ab. Den neuerworbenen LED TV, von Berger, montierte ich gleich am Stellplatz, somit war das Abendprogramm bei Schneegestöber gesichert.

Bad Aibling

Als Ausklang der Reise gönnten wir uns einen Tag in der kleinen aber feinen Therme Bad Aibling. Die Therme liegt unweit der Abfahrt Irschenberg entlang der A8. Die im Mangfalltal liegende Stadt ist Bayerns ältestes Moorheilbad und seit der Eröffnung der Therme Bad Aibling am 17. September 2007 auch Bayerns jüngstes Thermalbad. Für sein Wasser aus einer Tiefe von nahezu 2300 Metern hat die Stadt die staatliche Anerkennung als Heilquelle durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erhalten. Das Essen in der Therme ist hervorragend, die Bedienung nett und flink. Der Stellplatz für Wohnmobile befindet sich fünf Gehminuten entfernt vom Eingang. Die gut halbvolle Gasflasche hielt bis zum letzten Abend, am letzen Morgen schaltete ich auf die Reserveflasche um.