Rathaus Bad Staffelstein
Rathaus Bad Staffelstein

Bad Staffelstein

liegt in Oberfranken zwischen Bamberg und Coburg, etwa 400 km von Salzburg entfernt. Bad Staffelstein gehört zum Landkreis Lichtenfels, hat viele Sehenswürdigkeiten, dazu zählen die von Balthasar Neumann erbaute Basilika Vierzehnheiligen, Kloster und Schloss Banz, sowie das Wanderparadies auf und rund um den Staffelberg.

Nach etwa viereinhalbstündiger Fahrt über München, Ingolstadt, Nürnberg und Bamberg erreichten wir den Campingplatz direkt am Kurpark. Die Obermain-Therme ist über den Hinterausgang des Campingplatzes, hindurch den herrlich angelegten Kurpark, in 10 min. erreichbar, so beschlossen wir gleich den nächsten Tag in der Therme zu verbringen.

Der berühmte Rechenmeister Adam Ries(e) wurde hier 1492 geboren. Adam Ries(e) hat durch seine Rechenbücher dem einfachen Volk Einblick in die große Bedeutung und Anwendbarkeit der Mathematik in vielen Bereichen des täglichen Lebens gegeben. Auch heute noch ist der Spruch durchaus üblich, „Das macht nach Adam Ries(e)....."

Im Bild oben ist das mittelalterliche Rathaus im Ortszentrum zu sehen, dabei typisch für diese Gegend der  Fachwerkbau.

 

Der Staffelberg

liegt im Nordwesten der Fränkischen Schweiz, dem Nordteil der Fränkischen Alb. Mit einer Höhe von 539 m über NN gehört dieser bereits um 5000 v. Chr. besiedelte Hügel zur den höchsten Erhebungen der Gegend und ist zugleich das Wahrzeichen Oberfrankens.

Im Mittelalter wurde auf dem Plateau eine Kirche zu Ehren der heiligen Adelgundis errichtet, unmittelbar nebenbei ist die Staffelbergklause mit Biergarten.

Der herrliche Rundumblick, Nordöstlich des Staffelberges steht die barocke Wahlfahrts-Basilika Vierzehnheiligen am Hang, an der gegenüberliegenden Talseite thront Kloster Banz mit seiner doppeltürmigen Kirche, nordwestlich liegt die Ortschaft Bad Staffelstein, entschädigt den kleinen Fußmarsch. Darüber hinaus ermöglicht das Hochplateau  eine umfassende Rundsicht auf den Trauf der Jura-Schichtstufe, die Rhön, den Thüringer Wald, den Steigerwald und die Haßberge. Der goldgelbe Herbsttag mit dem warmen Wetter lud buchstäblich zum wandern ein.


 

Kulinarisches

kommt in Bad Staffelstein bestimmt nicht zu kurz. Ein großes Angebot an Wirtschaften, Restaurants, Biergärten, Braugasthöfen, Bistros und Cafés steht in dieser Gegend zur Verfügung. Hier stimmt der Preis, die Bedienung und die Qualität noch.

Wer gut und günstig essen gehen möchte findet im Zentrum bestimmt die passende Wirtschaft. Ein Tipp, das bekannte Schäufele ist ein typisches fränkisches Gericht und sollte unbedingt probiert werden. Wir waren im "Grünen Baum", gleich beim Stadtturm und es hat gut gemundet. Wer Lust hat kann sogar eine 10-Brauereien-Tour unternehmen.


Die Obermain-Therme

ist am Stadtrand von Bad Staffelstein und ideal zum Regenerieren, vitalisieren und entspannen. Es ist Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole, das Solebecken mit 12% und 36° ist eine Wohltat.  Zum Vergleich, der Salzgehalt des Toten Meeres liegt bei bis zu 33 %.

Direkt am Thermenparkplatz ist auch ein kostenloser und sehr ruhiger Wohnmobil-Stellplatz (ohne Strom) ideal für kurzzeitige Übernachtungen. Wir nutzten diesen am letzten Tag unseres Aufenthaltes. Wer vorhat länger zu bleiben sollte den preiswerten und absolut ruhigen Campingplatz neben dem Kurpark nützen. Strom, und Wasser sowie Toiletten, einen Trockenraum und Duschen gibt es hier genau genommen zum Stellplatztarif.

Vierzehnheiligen

mit der  barocken Wallfahrtsbasilika ist ein besonderer Wallfahrtsort mit einem Franziskanerkloster. Die 14 Nothelfer sind inmitten der Kirche dargestellt. Darüber hinaus liegt der Wallfahrtsort Vierzehnheiligen direkt am Jakobsweg, jährlich ist dieser Ort das Ziel vieler Pilger und Pilgerinnen. Übrigens am Parkplatz unterhalb, welcher auch für Womos kein Problem ist, gibt es die original Fränkische Bratwurst, echt lecker.


Kloster Banz

liegt gegenüber in Sichtweite von Vierzehnheiligen, an klaren Tagen ist die zweitürmige Kirche gut zu sehen. Vorzugsweise wird diese heilige Stätte für Seminare genutzt.

Bevor es wieder heimwärts ging, sahen wir uns dieses weltliche Kloster mit dem großzügig angelegten Park noch an. Die Kirche ist jedoch ab November nicht mehr zu jeder Zeit zugängig.